unos dias en puerto varas
bevor ich mich morgen per boot und bus über die anden nach argentinien aufmache, habe ich hier in puerto varas noch ein paar schöne tage verbracht. das erste highlight war meine hospedaje – casa margouya. wir sind gestern alle zu einem wunderbaren jazz-reggae-konzert gegangen – das war der hammer – sehr spaßig! aber es gibt hier nicht nur nachtleben, sondern auch natur und einen wunderschönen vulkan.

außerdem ist puerto varas mal wieder eine stadt voller details…




und ganz in der nähe befindet sich der lago de todos los santos und die dazugehöhrigen wasserfälle. gestern habe ich einen ausflug dorthin gemacht und hatte das beste wetter seit tagen. keine wolken am himmel und angenehme 25ºC.




und neben den wasserfällen gibt es noch ein mini rundweg, angelegt als eine art natur-lehr-pfad. was aber das allerwichtigste ist: geht niemals dorthin, wenn gerade drei kreuzfahrtschiffe in puerto montt angelegt haben! dann wimmelt es dort nur noch von älteren amerikanern und anderen gutsituierten menschen. so was habt ihr noch nicht gesehen! alle sind ausgestattet mit den größten kameras und knalligen aufklebern auf der brust (damit sie nicht vergessen, daß sie zu schiff 3 gehören).



ich bin gespannt, wie meine überfahrt morgen wird! per boot durch drei seen und dazwischen immer mit dem bus weiter durch die anden bis nach san carlos de bariloche.
eure
hannanita
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eine woche in pucón
nach einer woche in dem schönen aber vollem pucón, bin ich weiter in den süden gefahren auf der suche nach ein wenig mehr sonne – nach puerto varas.
aber erstmal von vorne… nach ein paar tagen in santiago zum ausspannen, habe ich den zug in den süden genommen. die strecke führt durch wunderschöne und immer grüner werdende gegenden. und das besondere man kann die ganze zeit aufstehen und rumlaufen. von temuco aus gings weiter per bus nach pucón. auch die zimmersuche mitten in der nacht klappte wie am schnürchen, aber das wetter war eher bescheiden.


der nächste tag begann ich mit einem leckeren frühstück mit frisch gebackenem deutschen brot! so etwas vermisst man dann doch zwischendurch… und andere menschen auch. dort traf ich natürlich gleich noch vier weitere deutsche ;-) nachmittags gings mit dem mountenbike durch die gegend. leider hatte ich mir ein etwas engen zeitplan gesteckt – ich habe mich mit zwei deutschen verabredet – und so mußte ich mich ziemlich beeilen um noch zu den “termas” zu kommen. war sehr entspannend und wunderschön.



den nächsten tag habe ich sehr ruhig angehen lassen mit spaziergang durch dei stadt mit meinem neuen mitbewohner jeff – verrückter kajak-freak aus oregon – und einem chilenen. bin abends noch mit germome ins casino gegangen und habe tatsächlich mit der guten nummer 26 die miete für die nächsten zwei nächte gewonnen! danach gings mit den beiden jungs noch feiern…
sonntags gings dann endlich zum raften! das kann ich jedem nur empfehlen, auch wenn man danach schrecklich muskelkater hat…

am montag wollte ich mich eigentlich in die bäme schwingen, aber da am morgen ein schreckliches unwetter tobte wurde dies aus sicherheitsgründen abgeblasen… deshalb dann doch – dem muskelkater wegem – abends bei regen in die termas! das hat dann richtig gutgetan.
damit die kultur in dieser zeit nicht zu kurz kommt, habe ich mich am folgendem tag auf den weg zu einem architektonischen highlight gemacht.
las termas geometricas. da es von pucón aus keine touren zu diesen termas gibt – zumindest nicht für eine person – machte ich mich per bus selber auf den weg. busfahren in chile ist ein spaß. irgendwie habe ich die ganze zeit das glück, daß meine busverbindungen immer passen, auch wenn ich gar nicht weiß wie es weitergeht. aber zurück zu den termas geometricas: in einen märchenhaften schlucht hat german de sol – berühmter chilenischer architekt – das “außenherum fü das natürliche warme wasser geschaffen. der hammer.



ich habe in dem dorf in der nähe einen guide gefunden, der mich die letzte strecke fährt und mir dann auch noch die natur um mich herum erklärt. perfekt. so verbrachte ich meinen nachmittag in diesem paradies. wenn irgendjemand von euch in chile und der nähe sein sollte – diesen ort sollte man sich nicht entgehen lassen!!!
bevor ich weiter in den s&uuedn reise, besuchte ich trotz schlechtem wetter noch den nationalpark in der nähe.



so meine lieben, das war es so weit von mir. ich muß nun sputen, denn es geht gleich noch mit den leuten von meinem hostal zu einem jazzkonzert. aber bald noch mehr von mir.
¡que se van muy muy bien!
eure
hannanita

pucón ist der hammer...
aber irgendwie komme ich vor lauter rafting, regen und lange weggehen und warmen und wunderschönen thermen nicht dazu mal etwas zu schreiben.
außer, daß es mir gutgeht und wahrscheinlich morgen gleich nochmal raften gehe…

¡que se van muy muy bien!
eure
hannanita
ps: ok das bild ist sehr klein und ihr könnt nicht erkenne, daß ich die person vorne rechts bin… aber ich glaub ihr müßt es mir glauben…

gruß aus santiago
auf wunsch einiger lieben leute aus stuttgart – anbei noch ein bildchen von hanna und chloe im valle de la luna…

laßt es euch gutgehen,
eure
hannanita

2einhalb tage in der wüste + zwei tage busfahrt
sitze gerade in meinem zimmer in valparaíso und nebenan spielt alejandro auf der gitarrre und singt. also die perfekte stimmung um euch kurz zu erzählen, wie es denn in der trockensten wüste der welt war.
zu allererst: san pedro de atacama ist nicht chile, denn dieses dorf – eine oase – ist ein heute pures touristendorf und teuer, aber die umgebung ist einfach beindruckend.
gleich im bus von santiago nach san pedro traf ich cloe – eine engländerin, die seit 2 jahren iin der welt unterwegs ist – und hatte sofort meine perfekte reisepartnerin. und gleich auch noch probleme mit meinem englisch, denn dauernd sind mir nur spanische sätze eingefallen und kein einziger englischer… wir genossen die fahrt durch die sich ändernden gegend und freuten und jedes mal, wenn wir das meer sahen und auch wenn die filme im bus englisch mit spanischen untertitel und nicht spanisch synchronisiert waren.

so vergingen die 24 stunden wie im fluge und wir kamen am nächsten nachmittag im trockenen und heißen san pedro an. wir fanden gleich ein zimmer, buchten uns gleich eine tour und durchstreiften noch ein wenig das dorf. danach gingen wir richtig lecker am lagerfeuer essen. was ein leckerer anfang.

leider ging es cloe am nächsten morgen – 4 uhr morgens – nicht so gut und so machte ich mich alleine zu den geysiren auf. auf 4300 meter liegt ein riesiges feld mit aktiven geysiren. wir machten uns so früh auf den weg, weil man die dampfsäulen nur morgens betrachten kann, denn danach ist es einfach zu warm.



außerdem gibt es auch die möglichkeit zu baden. dieses becken wurde für die arbeiter in der gegend angelegt – es gab hier oben eine art “energiefabrik” – und wird heute eher von touristen benutzt. es kostet einige überwindung in das wasser zu gehen, denn es immer noch ziemlich kalt hier oben… doch ich mußte mich gar nicht überwinden, denn meine vernuft entschied sich, zum andenken an meine lungenentzündung, gegen das erfrischende bad.
nach einem kleinen zwischenstopp in einem winzigen dorf ging es gegen mittag wieder zurück nach san pedro.



spontan ging es nachmittags noch an den salar de atacama. mitten im see liegt eine lagune, in der sich viele flamingos tummeln. sehr schön, aber unendlich windig.

ok, auf dem bild sieht man nur ein flamingo, aber die anderen sind so weit weg, daß mein fokus gestreikt hat. also müßt ihr euch einfach noch viel mehr flamingos vorstellen…

neben den flamingos ist die umgebung einfach bizarr. welche interessanten formen doch kristalle bilden können.


wir blieben noch bis zum sonnenuntergang und freuten uns danach unendlich auf unser bett und den warem bus.
unseren nächsten tag ließen wir ein wenig ruhiger angehen. mit gemütlichem frühstück und dann einem besuch im archäologischen museum von san pedro. hier kann man mumien – sehr gut erhalten – bestaunen, sehr skurril, und viel über die bewohner dieser gegend erfahren. wir nutzen die mittagshitze aus – im touristischen sinne – und besuchten die ruinen von quitor. besser gesagt: wir wollten. aber auch hier wird ein viel zu hoher eintritt verlangt und so schauten wir uns einfach in der gegend um. nebenan ist ein “park”, der im andenken an einen schriftsteller angelegt wurde, welcher sich lange in san pedro aufgehalten hat und viel über die einwohner dort geforscht hat.


doch das eigentliche abenteuer stand noch bevor.
per fahrrad durch die wüste zum valle de la luna.

es sind zwar nur 12 kilometer, aber das in einer wüste an einem nachmittag mit gegenwind und auf 2500 metern. bis zum eingang fuhren wir mit dem rad, doch der beste platz um den sonnenuntergang zu beobachten liegt ein wenig weiter oben im gebirge. diesen weg konnten wir zum glück mit einem kanadischen pärchen mit auto zurücklegen – welch glück. und so wurden wir alle – just in time – mit einem sehr schönen sonnenuntergang belohnt.







doch das spannenste war die rückfahrt bei nacht: mit unseren headlights bewaffnet suchten wir den besten weg über die buckelpiste zurück ins dorf. laut singend kamen wir dann glücklich wieder im dorf an und vielen einfach nur todmüde ins bett.
schon am nächsten morgen ging es für mich wieder zurück nach valparaíso. diesmal nicht semi-cama, sondern cama. bedeutet, das sind bussitze wie first-class-sitze im flugzeug. perfekt, wenn ich ca. 7 cm kleiner wäre… so kam ich ziemlich genau 26 stunden später in valparaíso an und wurde sehr herzlich in “meiner casa” aufgenommen.
alles liebe,
eure hannanita

aus der wüste zurück...
... und bevor ich alles groß und breit erzähle muß ich mich erstmal von der langen fahrt – 26 stunden – erholen… es war eine wunderschöne und kurze zeit in der wüste von chile.
deshalb von mir die besten grüß und ich wünsche euch allen ein gutes neues jahr. genieß es und haltet alle sinne offen.
alles liebe y muchos besos,
eure
hannanita
ps: hier werde ich nachher das feuerwerkbetrachten…


ein weiterer tag mit pablo neruda
heute gings zusammen mit juan pablo – ein musikstudent, der auch in meiner casasita wohnt – nach isla negra um das haus von pablo neruda zu besichtigen. ja es heißt nach, da isla negra keine insel, sondern einfach ein örtchen ist. ein weiterer baustein um euer wissen über chile zu erweitern…
also sind wir mit dem üblichen verkehrsmittel – dem bus – nach isla negra aufgebrochen. schöne fahrt durch die weinberge und weiter südlich wieder richtung küste.
was mich aber weit mehr gefangen hat, als das haus des chilenischen poeten, ist die aussicht die er von dort hat. deshalb haben wir auch nur den teil des hauses besichtigt, den wir kostenlos anschauen konnten. danach ging es direkt weiter ans meer und nicht in die schlange der wartenden touristen.

an dem strand ist mir zum ersten mal aufgefallen, daß der sand den klang der wellen sehr beeinflusst. hier klingen die wellen sehr krisselig, da der sand sehr grobkörnig ist. jedes mal, wenn sich eine welle zurückzieht, klingt es fast wie eine “rythmuskugel” – wunderschön.






um diese ganze schönheit etwas zu mildern – das wasser ist super frio. also nichts zum schwimmen. und ausserdem ist das wetter zurzeit sehr bewölkt und eher schwül.
aber alles in allen – ein wunderschöner tag,
eure
hannanita – la alemana loca

parque nacional la campana
um ein wenig aus der stadt herauszukommen, haben wir uns aufgemacht in den parque nacional la campana. wir haben zwar den gipfel nicht bestiegen – mario schon – aber wir fünf mädels haben uns eine schöne rundtour ausgesucht.


santiago - ziemlich europäisch, viele parties und eine riesiges stadt
zwei tage habe ich mich nun in der hauptstadt von chile herumgetrieben. ich hatte das glück bei einem freund unter zu kommen und wurde auch von ihm gleich in das nachtleben von santiago eingeweiht.


chile hat hanna aufgenommen
mit einem wunderbar freundlichen “guten tag” wurde ich von den chilenischen zollbeamten begrüßt. damit hat meine reise auf chilenischem boden begonnen!
