eine woche in pucón
nach einer woche in dem schönen aber vollem pucón, bin ich weiter in den süden gefahren auf der suche nach ein wenig mehr sonne – nach puerto varas.
aber erstmal von vorne… nach ein paar tagen in santiago zum ausspannen, habe ich den zug in den süden genommen. die strecke führt durch wunderschöne und immer grüner werdende gegenden. und das besondere man kann die ganze zeit aufstehen und rumlaufen. von temuco aus gings weiter per bus nach pucón. auch die zimmersuche mitten in der nacht klappte wie am schnürchen, aber das wetter war eher bescheiden.


der nächste tag begann ich mit einem leckeren frühstück mit frisch gebackenem deutschen brot! so etwas vermisst man dann doch zwischendurch… und andere menschen auch. dort traf ich natürlich gleich noch vier weitere deutsche ;-) nachmittags gings mit dem mountenbike durch die gegend. leider hatte ich mir ein etwas engen zeitplan gesteckt – ich habe mich mit zwei deutschen verabredet – und so mußte ich mich ziemlich beeilen um noch zu den “termas” zu kommen. war sehr entspannend und wunderschön.



den nächsten tag habe ich sehr ruhig angehen lassen mit spaziergang durch dei stadt mit meinem neuen mitbewohner jeff – verrückter kajak-freak aus oregon – und einem chilenen. bin abends noch mit germome ins casino gegangen und habe tatsächlich mit der guten nummer 26 die miete für die nächsten zwei nächte gewonnen! danach gings mit den beiden jungs noch feiern…
sonntags gings dann endlich zum raften! das kann ich jedem nur empfehlen, auch wenn man danach schrecklich muskelkater hat…

am montag wollte ich mich eigentlich in die bäme schwingen, aber da am morgen ein schreckliches unwetter tobte wurde dies aus sicherheitsgründen abgeblasen… deshalb dann doch – dem muskelkater wegem – abends bei regen in die termas! das hat dann richtig gutgetan.
damit die kultur in dieser zeit nicht zu kurz kommt, habe ich mich am folgendem tag auf den weg zu einem architektonischen highlight gemacht.
las termas geometricas. da es von pucón aus keine touren zu diesen termas gibt – zumindest nicht für eine person – machte ich mich per bus selber auf den weg. busfahren in chile ist ein spaß. irgendwie habe ich die ganze zeit das glück, daß meine busverbindungen immer passen, auch wenn ich gar nicht weiß wie es weitergeht. aber zurück zu den termas geometricas: in einen märchenhaften schlucht hat german de sol – berühmter chilenischer architekt – das “außenherum fü das natürliche warme wasser geschaffen. der hammer.



ich habe in dem dorf in der nähe einen guide gefunden, der mich die letzte strecke fährt und mir dann auch noch die natur um mich herum erklärt. perfekt. so verbrachte ich meinen nachmittag in diesem paradies. wenn irgendjemand von euch in chile und der nähe sein sollte – diesen ort sollte man sich nicht entgehen lassen!!!
bevor ich weiter in den s&uuedn reise, besuchte ich trotz schlechtem wetter noch den nationalpark in der nähe.



so meine lieben, das war es so weit von mir. ich muß nun sputen, denn es geht gleich noch mit den leuten von meinem hostal zu einem jazzkonzert. aber bald noch mehr von mir.
¡que se van muy muy bien!
eure
hannanita
